A4 in der Nacht von Samstag auf Sonntag voll gesperrt
Wegen einer großangelegten Übung der Einsatzdienste wird die A4 im Bereich des Tunnels Lobdeburg am Samstag, 7. November 2026, ab 20 Uhr in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Sonntag, 8. November, 8 Uhr. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die Einschränkungen bei ihrer Fahrtplanung zu berücksichtigen und die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen.
Die Feuerwehr Jena organisiert das gemeinsame Einsatztraining mit der Autobahn GmbH des Bundes als Betreiber des Tunnels sowie weiteren beteiligten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Beteiligt sind die Berufsfeuerwehr Jena und Freiwillige Feuerwehren aus Jena und dem Saale-Holzland-Kreis. Hinzu kommen Einheiten des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes aus Jena sowie den Landkreisen Saale-Holzland-Kreis und Saalfeld-Rudolstadt.
Zusammenarbeit im Ernstfall trainieren
Ausgangspunkt ist ein Fahrzeug, das im Tunnel in Brand gerät. Zahlreiche Menschen werden dabei verletzt oder sind anderweitig betroffen. Ziel ist es, die Abläufe bei einem größeren Schadensereignis im Tunnel zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben.
Das Training beginnt gegen 21:30 Uhr und endet voraussichtlich gegen Mitternacht.
Vorbereitung auf die Tunnelsanierung
Die gemeinsame Vollübung dient zugleich der Vorbereitung auf die für 2028/2029 geplante umfassende Sanierung des Tunnels Lobdeburg. Mit den Bauarbeiten werden sich auch die verkehrlichen und einsatztaktischen Rahmenbedingungen verändern. Die beteiligten Organisationen können sich so auf die veränderten Bedingungen vorbereiten und ihre Zusammenarbeit über Landkreis- und Organisationsgrenzen hinweg stärken.
Vollsperrung und Umleitungen auf der A4
In der Nacht von Samstag, 7. November, auf Sonntag, 8. November 2026, wird der Tunnel Lobdeburg von 20:00 bis 08:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.
Der Verkehr auf der A4 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main wird an der Anschlussstelle Jena-Zentrum von der Autobahn abgeleitet. Die ausgeschilderte Bedarfsumleitung U12 führt zur Anschlussstelle Jena-Göschwitz, wo die Verkehrsteilnehmenden wieder auf die A4 auffahren können.
In Fahrtrichtung Dresden erfolgt die Ableitung an der Anschlussstelle Jena-Göschwitz. Von dort führt die Bedarfsumleitung U37 zur Anschlussstelle Jena-Zentrum, an der die Weiterfahrt auf der A4 möglich ist.
Großräumige Umleitungsempfehlungen
Um Verkehrsteilnehmenden ein frühzeitiges und möglichst weiträumiges Umfahren der Sperrung zu ermöglichen, wird bereits an den überregionalen Autobahnkreuzen auf die Einschränkungen hingewiesen.
Am Erfurter Kreuz erfolgen entsprechende Hinweise sowohl auf der A4 in Fahrtrichtung Dresden als auch auf der A71 in Fahrtrichtung Sangerhausen.
Für die einzelnen Fahrtziele gelten folgende Empfehlungen:
- Richtung Dresden und Gera: Verkehrsteilnehmende werden ab der Anschlussstelle Apolda auf die ausgeschilderte Bedarfsumleitung U81 verwiesen.
- Richtung Berlin und Leipzig: Die großräumige Umleitung führt zunächst über die A71 und anschließend über die A38.
- Richtung Erfurt und Frankfurt am Main: Verkehrsteilnehmende werden auf die A38 in Fahrtrichtung Göttingen geleitet.
- Im weiteren Verlauf folgen sie der Beschilderung in die jeweilige Fahrtrichtung.
Zusätzlich wird am Kreuz Rippachtal sowohl auf der A38 in Fahrtrichtung Göttingen als auch auf der A9 in Fahrtrichtung München auf die Tunnelsperrung hingewiesen.