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Gemeinsam für mehr Hygiene in der Pflege

22.04.2026

Wie gelingt gute Hygiene im Pflegealltag — praxisnah, wirksam und im offenen Austausch? Mit dieser Frage haben sich jetzt Fachkräfte aus Jenaer Pflegeeinrichtungen, Hygienebeauftragte und Partner des Netzwerk für Infektionsprävention Jena erstmals in einem neuen Format getroffen: dem Hygienestammtisch.

Das neue Austauschformat wurde ins Leben gerufen, um aktuelle hygienische Fragestellungen aus dem Pflegealltag gemeinsam zu besprechen, voneinander zu lernen und Lösungen zu entwickeln, die im Alltag tragfähig sind. Im Mittelpunkt stehen die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner, die Sicherheit des Personals sowie die kontinuierliche Qualitätssicherung in stationären Pflegeeinrichtungen.

In ungezwungener Atmosphäre verbindet der Hygienestammtisch fachlichen Input mit persönlichem Austausch: Pflegestandards im Kontext hygienischer Anforderungen, neue Entwicklungen, Projektideen und bewährte Praxisbeispiele finden hier ebenso Raum wie offene Fragen, konkrete Herausforderungen und gemeinsames Brainstorming.

Sabine Dietsch, Koordinatorin des Netzwerks, betont: »Die Gesundheit der Bewohnenden und des Personals in den stationären Pflegeeinrichtungen liegt uns am Herzen. Wichtig sind die unterschiedlichen Perspektiven und starke Netzwerkpartner, die bereit sind, Wissen zu teilen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.«

Das Netzwerk für Infektionsprävention Jena ist in Jena Anlaufstelle bei Fragen rund um antibiotikaresistente Erreger und berät Betroffene, Angehörige sowie Einrichtungen der Pflege und medizinischen Versorgung.

Auch aus den Einrichtungen selbst wird der neue Austausch als wertvoll wahrgenommen. Sabine Scheller, Hygienebeauftragte DRK-Seniorenheim Am Kleinertal und SH Rodatal, sagt: »Mich bewegt in der Netzwerktätigkeit vor allem der Austausch mit anderen Menschen und die Möglichkeit, voneinander zu lernen. Durch Vernetzung entstehen neue Ideen, Kooperationen und Perspektiven.«

Der Hygienestammtisch soll künftig regelmäßig stattfinden und Themen der Infektionsprävention dort aufgreifen, wo sie im Alltag besonders relevant sind: nah an der Praxis, offen für neue Ideen und getragen von gegenseitiger Wertschätzung.