Dummy link to fix Firefox-Bug: First child with tabindex is ignored

Gut informiert rund um das Thema Pflege

02.04.2026

Der Pflegestützpunkt in der Goethe-Galerie ist eine Anlaufstelle für alle in Jena, die sich umfassend zum Thema Pflege beraten lassen möchten. Jonas Bernhardt berät hier – als Elternzeitvertretung für Franziska Buchholz-Mann – Pflegebedürfte jeden Alters und ihre Angehörigen der Stadt Jena zu allen Fragen der Pflegebedürftigkeit, zu Versorgungsstrukturen und Hilfsangeboten. Beim Tag der offenen Tür konnten Interessierte unter anderem in der „smarten Stube“ Technik kennen lernen, die ältere Menschen im Alltag in den eigenen vier Wänden unterstützt. Auch die Wohnberatung in Trägerschaft der AWO und das Seniorenbüro der Stadt Jena stellten ihre Angebote vor.

Aktualisierte Auflage des Pflegeratgebers liegt vor

Präsentiert wurde zudem die aktualisierte Auflage des Pflegeratgebers – eine der wichtigsten Informationsquelle in der Stadt Jena rund um das Thema Pflege. Die Broschüre „Pflege – was tun?“ richtet sich an hilfe- und pflegebedürftige Menschen, deren Angehörige und Freunde. Sie gibt einen Überblick über professionelle Hilfsangebote in Jena, ambulante und stationäre Einrichtungen, aber auch zu Beratungs- und Kommunikationsstellen. Zudem verweist die Broschüre auf Angebote, die dazu beitragen, dass ältere Menschen im Alltag aktiv bleiben.

Da sich unter anderem die Leistungen der Pflegeversicherungen und die Rechtsansprüche pflegender Angehöriger ändern, wird auch der Ratgeber regelmäßig überarbeitet. Zudem werden die Kontaktdaten aller Einrichtungen aktualisiert. 

Die Broschüre kann digital abgerufen werden unter: https://www.pflegestuetzpunkt-jena.de/. Wer ein gedrucktes Exemplar wünscht, kann sich dieses beim Pflegestützpunkt (Goethe-Galerie, Fahrstuhl 2. Etage über Büroaufgang B) oder bei der Altenhilfeplanerin der Stadt Jena, Franziska Wächter, Am Lutherplatz 3, abholen. Auf Wunsch kann die Broschüre auch per Post nach Hause gesendet werden. Für die Bestellung wird um eine E-Mail gebeten an kontakt@pflegestuetzpunkt-jena.de oder an altenhilfeplanung@jena.de.
 

„Der Pflegeratgeber wird sehr gut angenommen“, 

so Altenhilfeplanerin Wächter. Dies zeige, wie wichtig diese Zusammenstellung relevanter Kontakte und Anlaufstellen ist.

Ergebnisse der Erhebung „PflegeData 2025“

Hinweise darauf, wie es um das Thema Pflege in Jena bestellt ist, liefert die Erhebung „PflegeData 2025“, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Dafür hat die Stadt in einer Online-Befragung Daten aus dem Jahr 2024 zu stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, zu teilstationären Angeboten sowie zum Service-Wohnen erfasst.

Die Analyse zeigt, dass in der stationären Pflege aufgrund von Personalmangel weniger Plätze zur Verfügung stehen im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der unbesetzten Stellen hat sich mehr als verdoppelt, so dass wesentlich mehr Anfragen für eine stationäre Aufnahme nicht bedient werden konnten.

Hauptgrund für die Notwendigkeit einer stationären Pflege war eine Demenzerkrankung. 

„Je älter ein Mensch wird, desto wichtiger wird eine professionelle Versorgung. Besonders bei Demenzerkrankungen stoßen pflegende Angehörige oft an ihre Grenzen. Die Stadt Jena muss darauf reagieren, indem sie die bestehenden Pflegeeinrichtungen und Beratungsangebote stärkt und alternative Versorgungsstrukturen und -konzepte ausbaut“, 

betont Kathleen Lützkendorf, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Zuwanderung und Klima.

Laut Befragung gab es in der ambulanten Pflege hingegen keine unbesetzten Stellen und ambulante Betreuungs- und Pflegedienste konnten in allen Stadtteilen angeboten werden. 

Demnächst startet die Befragung für das Jahr 2025. 

„Für eine gute Datenlage ist es wichtig, dass sich möglichst viele Einrichtungen an der Erhebung beteiligen“, 

betont Altenhilfeplanerin Franziska Wächter, die hierbei auch auf die Unterstützung durch den Seniorenbeirat setzen kann.

Die Ergebnisse der Befragung fließen in die kommunale Altenhilfeplanung ein und dienen als Grundlage für zukünftige Maßnahmen zur Verbesserung der Pflegestrukturen in Jena. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bereich Prävention und damit diversen Angeboten, die die Gesundheit fördern und es ermöglichen, länger selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit leben zu können.

Die detaillierten Ergebnisse der Befragung sind zu finden unter:
https://familie-jugend-soziales.jena.de/de/altenhilfeplanung

Gruppenfoto
Eva-Maria Voigt, Wohnberatung, Kathleen Lützkendorf, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Zuwanderung und Klima, Franziska Wächter, Altenhilfeplanerin, Jonas Bernhardt, Pflegeberatung, und Steffen Walther, Seniorenbüro