Dummy link to fix Firefox-Bug: First child with tabindex is ignored

Hackathon für Jenas digitale Zukunft

29.05.2026

Wie können digitale Technologien das Leben in Städten lebenswerter, nachhaltiger und effizienter machen? Welche Lösungen entstehen, wenn Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und kreative Köpfe gemeinsam an konkreten Herausforderungen arbeiten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich „Hack the paradise!“, der Smart-City-Hackathon am 12. und 13. Juni 2026 im JEDI – Jena Digital Innovation Hub. Die Anmeldung für die Veranstaltung läuft bereits.

Mit dem zweitägigen Format möchte die Stadt Jena Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen zusammenbringen. Ziel ist es, gemeinsam Ideen für die digitale Stadt von morgen zu entwickeln – praxisnah, kreativ und im offenen Austausch.

„Viele Fragen, die unsere Stadt bewegen, lassen sich nicht allein im Rathaus lösen. Deshalb setzen wir bewusst auf den Austausch mit den Menschen, die in Jena forschen, entwickeln, gründen und Verantwortung übernehmen. Der Hackathon bringt dieses Wissen und diese Kreativität zusammen. Er zeigt, wie aus neuen Technologien und unterschiedlichen Perspektiven konkrete Lösungsansätze für kommunale Herausforderungen entstehen können. Für uns ist das ein wichtiger Baustein unserer Smart-City-Strategie: Innovation nicht nur zu fördern, sondern sie für die Weiterentwicklung unserer Stadt nutzbar zu machen“, betont Bürgermeister und Digitalisierungsdezernent Benjamin Koppe.

Austausch, Ideen und gemeinsames Entwickeln

Den Auftakt bildet am Freitag, den 12. Juni 2026, ab 17:00 Uhr das Smart City Forum. Dort erhalten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Smart-City-Themen und lernen die Herausforderungen kennen, an denen im Rahmen des Hackathons gearbeitet wird. Im anschließenden Networking stehen vor allem das Kennenlernen und die Teamfindung im Fokus.

Am Samstag, den 13. Juni 2026, entwickeln die Teams ab 10:00 Uhr gemeinsam erste Lösungsansätze und Prototypen. Unterstützt werden sie dabei von Mentorinnen und Mentoren aus verschiedenen Fachbereichen.

Die Aufgabenstellungen stammen aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtgesellschaft: Sie reichen von datenbasierten Anwendungen über intelligente Infrastruktur bis hin zu digitalen Plattformlösungen. Gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft sollen so neue Impulse für die digitale Stadtentwicklung entstehen.

Für Dorothea Prell, Smart-City-Beauftragte der Stadt Jena, zeigt das Format, wie wichtig offene Innovationsprozesse für die Stadtentwicklung sind: „Smart City bedeutet nicht nur Technologie. Es geht vor allem darum, Stadtentwicklung gemeinsam zu denken und digitale Kompetenzen aktiv einzubinden. Mit dem Hackathon schaffen wir ein offenes Beteiligungsformat für alle, die ihre Ideen, ihr technisches Know-how und ihre Kreativität in die Zukunft Jenas einbringen möchten. Besonders spannend ist dabei die Vielfalt der Perspektiven – von Entwicklung und Datenanalyse bis hin zu Design, Konzeption und Anwendung.“

Mehrwert für die Teilnehmenden

Neben der Arbeit an konkreten Problemstellungen aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft bietet „Hack the paradise!“ die Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln, neue Methoden kennenzulernen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Angesprochen sind Studierende, Entwicklerinnen und Entwickler, Designerinnen und Designer, Kreative sowie alle Interessierten, die Lust haben, gemeinsam innovative Ideen zu entwickeln.

„Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie innerhalb kürzester Zeit aus ersten Ideen konkrete Lösungsansätze entstehen“, erklärt Domenique Dölz, Teilprojektleiter Smart City Jena, „Genau darin liegt die Stärke des Hackathons: Menschen mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen arbeiten gemeinsam kreativ, praxisnah und lösungsorientiert an Zukunftsthemen. Dabei darf selbstverständlich gemeinsam gecodet, entwickelt und auch gepromptet werden.“

Besondere Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Im Mittelpunkt stehen Neugier, Teamgeist und die Bereitschaft, gemeinsam kreative Lösungen zu erarbeiten.

Anmeldung bereits geöffnet

Die Anmeldung für „Hack the paradise!“ ist bereits möglich. Interessierte können sich ab sofort für den Hackathon registrieren. 
Mit dem Format möchte die Stadt Jena gemeinsam mit ihren Partnern ein starkes Zeichen für offene Innovation, digitale Teilhabe und interdisziplinäre Zusammenarbeit setzen – und zeigen, wie aus Ideen konkrete Zukunftslösungen entstehen können.

Drei Personen schauen freundlich in die Kamera.
Teilprojektleiter Domenique Dölz (rechts), Smart-City-Projektmanagerin Vanessa Huber und Bürgermeister Benjamin Koppe laden zum Smart-City-Hackathon „Hack the paradise!“ ein.