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Stadt Jena erinnert mit zwei Veranstaltungen an den Todesmarsch 1945

02.04.2026

Buchpräsentation

Kindheit im Schatten des Grauens
Erinnerungen von Robert Jehoshua Büchler

  • Wann? Donnerstag, 09.04.2026, 18.00 Uhr
  • Wo? Diele im Historischen Rathaus, Markt 1, Jena

Robert Jehoshua Büchler, Überlebender des Todesmarsches durch Jena 1945, schrieb seine Erinnerungen an die Zeit seiner Verfolgung durch die Nationalsozialisten in den 1980er Jahren als hebräisches Familienbuch für seine Kinder auf - als persönliches Vermächtnis und als Akt des Erinnerns. Das Buch liegt nun in deutscher Sprache vor.

Der subjektive Zeitzeugenbericht zeichnet den Weg eines jüdischen Jugendlichen von einer behüteten Kindheit über Verfolgen, Deportation und KZ-Haft u.a. in Auschwitz und Buchenwald bis zur Flucht in der Nähe von Jena nach. Der Bericht wird ergänzt durch historische Hintergründe.

Gedenkveranstaltung an die Opfer des Todesmarsches durch Jena
mit Steleneinweihung zur Erinnerung an das Zwangsarbeitslager in Wenigenjena

Etwa 4.000 Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald wurden am 11. April 1945 auf dem Todesmarsch durch Jena getrieben. Wie jedes Jahr erinnert die Stadt an dieses letzte Verbrechen in der Stadt zur Zeit des Nationalsozialismus, dem mehrere Menschen zum Opfer fielen.

Vertieft wird in diesem Jahr auf die Ausbeutung von Zwangsarbeitern auch in Jena geschaut. U.a. Jens-Christian Wagner, Leiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, wird hierzu sprechen. Am Ort des Gedenkens, Standort eines NS-Zwangsarbeitslagers, wird eine Informationsstele eingeweiht.

  • Wann? Freitag, 10.04.2026, 16:00 Uhr
  • Wo? Robert-Büchler-Weg / Am Erlkönig